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  • Was ist wirklich besser geworden?

    Was ist wirklich besser geworden?

  • 11.Juli - was ist besser geworden?

    Langsam wird alles besser, aber nur langsam ...

  • Zwischen dem 18. Februar und dem 20. Juni 2014 ....

    ... war ich nicht da. Oder nur teilweise ... Zeitweise, weil zweimal ein Hirninfarkt wirkte - jetzt geht es wieder - langsam ... Gott sei Dank!

  • Wilhelm

  • Was verkaufen uns die Medien als politische Wirklichkeit

    Was verkaufen uns die Medien als politische Wirklichkeit

    „Ein Mensch ohne Einsicht erkennt das nicht, ein Tor kann das nicht verstehen“ (Psalm 92 Lesung von heute). Das waren noch Zeiten, als man Hebräisch sprach – jetzt müssen wir „Einsicht“ kaufen – von unseren Medien. Ich habe folgendes verstanden:

    1)Ein Bundestagsabgeordneter kauft in Kanada fünf Jahre lang Fotos von nackten Jungen.

    2)Die kanadische Polizei kommt dahinter und informiert die deutsche Polizei.

    3)Der Bundestagsabgeordnete soll in der nächsten Regierung – eine GROKO – ein wichtiges Amt bekommen. Er ist in der SPD.

    4)Der Innenminister wird von der Polizei über die Einkäufe in Kanada informiert.

    5)Er ahnt etwas von dem entstehenden Schaden, der durch (3) entstehen würde und informiert den Parteivorsitzenden der SPD (Geheimnisverrat). Der sollte die Stellenbesetzung verhindern (3)

    6)Der Parteivorsitzende informiert weitere Parteigenossen (weshalb?)

    7)Was jetzt die Runde in den SPD macht, führt zum Rücktritt des Innenministers wegen (5) und belastet die GROKO. Die CSU macht scharf nach Altem Testament und verlangt ein SPD-Opfer …

    8)Viele Ungereimtheiten: Die Bundeskanzlerin ist nicht informiert worden (?), offene wichtige Briefe mit langen Laufzeiten, Telefonanrufe, Schwätzerei, Schwätzerei …

    Für mich haben die Akteure nur geringes politisches Profil. Das belastet die GROKO mit Recht! Die CSU regt sich auf, hätte diesen Innenminister nicht in dieses wichtige Amt schicken sollen – meint ein Bürger, durch die Medien „informiert“.

    Wilhelm Drühe am 18. Februar 2014)

  • Wach auf, mein Herz, und singe

    Wach auf, mein Herz, und singe
    dem Schöpfer aller Dinge
    dem Geber aller Güter
    dem frommen Menschenhüter

    Heut, als die dunklen Schatten
    mich ganz umgeben hatten
    hat Satan mein begehret
    Gott aber hat´s gewehret

    Du sprachst: "Mein Kind, nun liege
    trotz dem, der dich betrüge
    schlaf wohl, laß dir nicht grauen
    du sollst die Sonne schauen"

    Dein Wort, das ist geschehen
    Ich kann das Licht noch sehen
    von Not bin ich befreiet
    dein Schutz hat mich erneuet

    Du willst ein Opfer haben
    hier bring ich meine Gaben
    mein Weihrauch und mein Widder
    sind mein Gebet und Lieder

    Die wirst du nicht verschmähen
    du kannst ins Herze sehen
    denn du weißt, daß zur Gabe
    ich ja nichts Bessers habe

    So wollst du nun vollenden
    dein Werk an mir und senden
    der mich an diesem Tage
    auf seinen Händen trage

    Sprich Ja zu meinen Taten
    hilf selbst das Beste raten
    den Anfang, Mitt und Ende
    ach Herr, zum besten wende

    Mich segne, mich behüte
    mein Herz sei deine Hütte
    dein Wort sei meine Speise
    bis ich gen Himmel reise

    Von Paul Gerhardt

    (1647- kurz vor dem Ende des 30jährigen Krieges)

  • Zum "Fall" Oppermann

    schrieb heute die "Süddeutsche", und mein Kommentar dazu:

    Eine gute Analyse! Danke! Man ist ja abhängig von den Medien und dem, was sie vermitteln. "Oppermann mag den Job des Fraktionsvorsitzenden der SPD nicht gewollt haben - am großen Rad dreht er nun trotzdem. Er wäre nicht der erste, der dabei ins Straucheln kommt." Sehe ich auch so. Die Parteien müssten dafür sorgen, dass nicht zu viele im "Wadenbeißen" ihr Heil sehen! Als "Volk" haben wir in der Regierung andere Menschen nötig. Müssten nicht die Partei-Interessen etwas heruntergefahren werden? Das könnte man aus dieser Krise lernen!

    Wilhelm Drühe (17. Februar 2014)

  • Zum neuen Tag die Losung

    Die große Schuld des Menschen sind nicht seine Sünden, die er begeht - die Versuchung ist mächtig und seine Kraft ist gering! Die große Schuld des Menschen ist, dass er in jedem Augenblick die Umkehr tun kann und nicht tut.

    von Rabbi Bunam

    Wilhelm Drühe grüßt am 17. Februar 2014 mit dem, was für Juden und Christen gilt!

  • Inquisition: Was die römisch-katholische Kirche immer noch kann

    Inquisition: Was die römisch-katholische Kirche immer noch kann - oder?

    Das „Geistliche Wort“ am heutigen Morgen im WDR – höre ich fast regelmäßig! – war für mich ein Schock und ich habe mich damit beschäftigt – bis zum Abend. Dabei ging es nicht um das eigentliche Thema der Sendung, die ich sehr gut fand: „Was heißt hier Erfüllung?“ von Dr. Gunther Fleischer (Bonn), Leiter der erzbischöflichen Bibel- und Liturgieschule. Im zweiten Teil ging es einen Vorfall in der Reformationszeit des 16. Jahrhunderts. So Dr. Fleischer geschah damals:

    „16. Februar 1568: Die Kongregation der römischen Inquisition verurteilt alle
    Niederländer wegen Häresie zum Tode. König Philipp II. von Spanien versucht seit seinem Amtsantritt im Jahr 1555, das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, zu dem damals auch die Niederlande gehörten, für die Habsburger zusammenzuhalten. Die Niederlande versuchen, sich dem Zwangsregime zu entziehen. Diese Unabhängigkeitsbewegung geht einher mit der Übernahme des Bekenntnisses des Reformators Johannes Calvins. So kommt zur politischen Freiheitsbewegung noch die Auseinandersetzung zwischen Katholiken und Protestanten hinzu. Es wächst eine unselige Koalition zwischen Rom und Spanien: Mittels Inquisition versucht man, die Niederlande in die Knie zu zwingen. Mit Ausnahme einiger namentlich genannter Persönlichkeiten werden alle 3 Millionen Niederländer am 16. Februar 1568 der Ketzerei bezichtigt und zum Tode verurteilt. 10 Tage später bestätigt König Philipp diese Verfügung und lässt mit den ersten Hinrichtungen anfangen. Es ist der Beginn eines Blutbades.“

    In der damaligen Auseinandersetzung ist viel Blut geflossen, vergossen von beiden Seiten, besonders im Dreißigjährigen Krieg – mir geht es nicht um eine Verurteilung der Papstkirche. Wer die Macht hatte, hat sie ausgeübt für sein Bekenntnis! Aber die katholische Kirche übte sie in besonderer Weise aus durch die „Kongregation der römischen Inquisition“. Also verbunden mit ihrer Kirchenlehre. Die Tätigkeit der Inquisition war durch Papst Innozenz III. (1161–1216) grundgelegt worden. Die eigentliche Gründung der Römischen Inquisition („Sacra Congregatio Romanae et universalis Inquisitionis“) erfolgte durch die Bulle „Licet ab initio“ durch Papst Paul III. am 4. Juli 1542. Der Hauptauftrieb erfolgte also in der Abwehr der Reformation Luthers und Calvins.

    Das Hauptziel der Inquisition war nach kirchlichem Verständnis die Reinerhaltung des Glaubens. Häretiker sollten von ihrem Weg abgebracht werden, um die Seelen dem „ewigen Heil“ zuzuführen. Die Inquisitionsprozesse sollten bei Ketzern in erster Linie zu Reue und Buße führen, auch durch Folter, die in der Tätigkeit der Inquisitoren entwickelt wurde – kein Gegensatz zu dem, was religiös in der damaligen (!) katholischen Kirche verkündet wurde.

    Gab es 1908 nur eine Umbenennung oder war es eine grundsätzliche Abschaffung der Inquisition? Das ist mein eigentliches Problem in der Ökumene – verbunden mit den Fragen:
    1) Durfte die römisch-katholische Kirche diese Inquisition vorher betreiben?
    2) Könnte sie diese Inquisition auch jetzt noch durchführen, wenn das vorher legitim war?

    1908 erfolgte die Umbenennung durch Pius X in „Sanctum Officium“ (Heiliges Offizium), das später seine Sonderstellung als oberste Kongregation verlor und in „Kongregation für die Glaubenslehre“ umbenannt wurde mit einem Kurienkardinal als Präfekt. Der dritte Präfekt war Joseph Kardinal Ratzinger, 2005–2013. Durch seine Tätigkeit erhielt er den Titel „Panzerkardinal“. Eines seiner zahlreichen Opfer ist der Theologe Hans Küng. Jetzt ging es mehr um die Lehre und die Lehrtätigkeit. Gegenwärtiger Präfekt ist der Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, demnächst Kardinal. Er war vorher Erzbischof in Regensburg.

    Dass es nicht einfach bei einer Umbenennung und einer neuen Praxis der „Inquisition“ bleiben kann, habe ich in einem Dokument des Dominikanerordens in Deutschland gefunden. Der Hintergrund ist interessant, denn der Gründer des Ordens Dominikus (+ 6. August 1221) hatte sich zum Ziel gesetzt, die Häretiker durch Predigt und Unterweisung in die Kirche zurückzuholen – damals besonders die Katharer in Südfrankreich. Bald wurden die Dominikaner durch die Päpste mit der Inquisition beauftragt und waren besonders tätig im Verbreiten des Ablasses und in der Bekämpfung der Protestanten im 16. Jahrhundert. Das wirkt heute noch im Dominikanerorden in Deutschland nach, wie man in folgendem Dokument lesen kann:

    Erklärung des Provinzkapitels 2000 der Dominikaner der Provinz Teutonia zum Thema: Dominikaner und Inquisition.
    „Im Mai 2000 verabschiedete das alle vier Jahre tagende Provinzkapitel der Dominikanerprovinz Teutonia die folgende Erklärung: Deutsche Dominikaner waren nicht nur in die Inquisition verstrickt, sondern haben sich aktiv und umfangreich an ihr beteiligt. Historisch gesichert ist die Mitwirkung an bischöflichen Inquisitionen und an der römischen Inquisition. Unabhängig von den vielleicht manchmal nachvollziehbaren historischen Gründen für die Mitwirkung erkennen wir heute die verheerenden Folgen dieses Tuns unserer Brüder. Wir empfinden dies als ein dunkles und bedrückendes Kapitel unserer Geschichte. Dies gilt in gleicher Weise für die nachgewiesene Beteiligung des deutschen Dominikaners Heinrich Institoris an der Hexenverfolgung. Durch das Verfassen des „Hexenhammers“ unter stützte und förderte er die menschenverachtende Praxis der Hexenverfolgung, Folter, Verstümmelung und Tötung haben unendliches Leid über zahllose Menschen gebracht; deutsche Dominikaner haben dazu, neben anderen, die Voraussetzung geschaffen. Die Geschichte dieser Opfer namenlos und vergessen können wir nicht ungeschehen machen. Wiedergutmachung ist unmöglich. Uns bleibt die Verpflichtung zur Erinnerung. Wir wissen, dass der Geist von Inquisition und Hexenverfolgung Diskriminierung, Ausgrenzung und Vernichtung Andersdenkender auch heute latent oder offen in Kirche und Gesellschaft, unter Christen und Nicht-Christen lebendig ist. Dem entgegenzutreten und sich für eine umfassende Respektierung der Rechte aller Menschen einzusetzen, ist unsere Verpflichtung, die wir Dominikaner den Opfern von Inquisition und Hexenverfolgung schulden.
    Das Provinzkapitel fordert alle Brüder unserer Provinz auf, unsere dominikanische Beteiligung an Inquisition und Hexenverfolgung zum Thema in Predigt und Verkündigung zu machen.“

    Wie geht die römisch-katholische Kirche heute mit dieser Vergangenheit um – und nochmals: Wie steht sie heute zu dem, was damals für katholische Lehre gehalten wurde und zu zahlreichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit führte?

    Wilhelm Drühe (16. Februar 2014)

  • Der Fall Edathy zeigt Gabriels Schwäche meint Volker Zastrow

    in der heutigen FAS - und ich stimme zu:

    Man könnte jetzt schon - wenn es nicht Geheimnisverrat gäbe - eine Filmkomödie fürs Fernsehen drehen: Wie gehen ein CSU-Minister Friedrich und ein SPD-Minister Gabriel mit unserem Staat um? Immer mehr zeigt sich mir - bei dem, was ich sehen und von ihnen hören kann! -, dass beide ungeeignet waren und sind für diese Ämter! Deshalb gut: "Der Fall zeigt wieder, dass jemand nicht für ein Amt taugt, der es nur erträgt." Herr Friedrich ist nun abgelöst worden, Herr Gabriel bleibt .. Gut, dass Herr Oppermann nicht auch Minister wurde, er wäre sicher noch weniger geeignet gewesen. Die SPD hat - Leider! - ihre falschen Kandidaten in dieses Rennen nach der verlorenen (!) Bundestagswahl geschickt. Oder gehen die Geeigneten und Tüchtigen nicht mehr nach Berlin? Und auch dem stimme ich zu: "Der ungute Eindruck ist wieder, dass sich die Parteien den Staat zur Beute machen." Diese Parteienschwätzerei scheint zum Berliner Krebsübel geworden zu sein - zur Zeit führend in der dortigen SPD mit Oppermann (dann konnte ich nicht mehr schreiben!)

    Wilhelm Drühe (16. Februar 2014)

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